Renate Krößner Krankheit

Renate Krößner Krankheit | Renate Krößner, bekannt unter ihrem Künstlernamen „Solo Sunny“, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Sie starb am Montag nach „kurzer, akuter Krankheit“, wie ihr Ehemann Bernd Stegemann („Merz gegen Merz“) berichtete zu “Bild”.

Renate Krößner Krankheit
Renate Krößner Krankheit

Nach Berichten der “Bild” wurde bei der Schauspielerin kürzlich Krebs diagnostiziert. Das teilte die „Berliner Zeitung“ mit. Damit verpasste sie ihren 75. Geburtstag am 17. Mai.

Wie BZ berichtet, wurde bei der Schauspielerin Krebs diagnostiziert. Aus diesem Grund hat sie vor 10 Tagen ihren 75. Geburtstag verpasst.

Ihr Ehepartner Bernd Stegemann (70, „Merz gegen Merz“) teilte am Montag mit: „Meine Frau ist am Montag nach kurzer, akuter Krankheit verstorben.“ In seiner Trauer gedenkt der Witwer seiner verstorbenen Frau.

Renate Krößner Krankheit

Das Harzer Städtchen Osterode brachte eine Schauspielerin hervor, die mit ihrer Darstellung der „Solo Sunny“ berühmt wurde. Es folgt Schlagersängerin Ingrid Sommer bei ihrem Versuch, den Sinn der Existenz zu ergründen.

1980 debütierte Konrad Wolf (56) mit seinem Kultklassiker. Nach einem erneuten Auftritt im folgenden Jahr wurde Krößner auf der Berlinale in West-Berlin mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Renate Krößner ist eine erfahrene Schauspielerin, die in den vergangenen Jahrzehnten in TV-Shows wie „Polizeiruf 110“, „Lindenstraße“ und „Tatort“ zu sehen war.

Als Schlagersängerin Ingrid Sommer im DEFA-Film „Solo Sunny“ von 1980 erlangte sie große Bekanntheit.

Bei den Berliner Filmfestspielen gewann sie den Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin. Renate Krößner wurde mit ihrem Cover von „Sunny“ über Nacht bekannt.

In Osterode im Harz wurde die Schauspielerin 1945 geboren. Sie wirkte in über 50 Filmen und Fernsehsendungen mit.

Bis 1985 in der Deutschen Demokratischen Republik; nach Ausreise aus Deutschland in die Bundesrepublik. In den Tatort-Folgen „Liebling Kreuzberg“, „Grüß Gott, Kamerad“, „Alles auf Zucker“ und „Anderst schön“ war Krößner zu sehen. Sie teilte sich während dieser ARD-Dreharbeiten die Schweriner Leinwand mit Charly Hübner und anderen.

Renate Krößners Auftritt in dem 1980 erschienenen DDR-Film „Solo Sunny“ ist bis heute ikonisch.

Ingrid „Sunny“ Sommer, gespielt von Renate Krößner, stellt sich in dem Film von Konrad Wolf auf ihrem Weg zur Jazzsängerin einem der Versager der Männergesellschaft.

Ihre Stimme erhielt sie von Regine Dobberschütz, die auch alle Titel des Films sang und eine erfolgreiche Gesangskarriere einschlug.

Der Film zeigte einen jungen, unangepassten Ostdeutschen, der sich nicht auf den Staatssozialismus verlassen wollte. Die Berliner Filmfestspiele ehrten sie im selben Jahr mit dem Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin.

“Sie wollten kein offizielles Vorbild für die fiktive Figur Sunny, eine echte lebende Sunny”, sagte sie in Anspielung auf den Boykott, dem sie nach ihrem Auftritt in “Solo Sunny” ausgesetzt war, das von Wolfgang Kohlhaase geschrieben und von Günther vertont wurde Fischer.

Laut einem Profil der Defa-Stiftung hat Krößner Individualismus und Selbstbehauptung nicht nur verkörpert, sondern auch vorgelebt.

Nachdem 1982 die Inszenierung von Ulrich Plenzdorfs „Legende vom endlosen Glück“ am Deutschen Theater in Ost-Berlin wegen „ideologischer Probleme“ abgesagt wurde, bekam sie eine andere Rolle.

Ab 1965 spielte Krößner in zahlreichen Filmen und Fernsehserien mit, darunter 1977 in der turbulenten Komödie Feuer unter Deck, in der sie neben Manfred Krug die Rolle einer Kellnerin namens „Caramba“ spielte. Der Film wurde zunächst verboten, nachdem Krug in den Westen gegangen war, und nur eine Handvoll Kopien schafften es 1979 in die amerikanischen Kinos.

Renate Krößner Krankheit
Renate Krößner Krankheit

In dem gleichnamigen DEFA-Film von 1980 unter der Regie von Konrad Wolf spielte sie die Schlagersängerin Ingrid Sommer (alias Sunny).

Regine Dobberschütz, eine Jazzsängerin, ersetzte die ursprüngliche Sängerin. Krößner konnte die Aufnahme lippensynchronisieren, obwohl er den Text erst zwei Tage vor den Dreharbeiten erhielt.

Wochenlang strömten die Zuschauer in die DDR und den Westen, um das intensive und realistische Bild zu sehen. Für seine Leistung wurde Krößner auf der Berlinale 1980 in West-Berlin mit dem Silbernen Bären geehrt.

Die Behörden in der DDR mochten weder die große Fangemeinde der Schauspielerin noch ihren einzigartigen Schauspielstil, so dass sie keine Filmrollen bekam und fünf Jahre später schließlich das Land verließ.

Krößner verließ zusammen mit ihrem Mann Bernd Stegemann (Schauspieler) und ihrem Sohn Eugen (aus einer früheren Beziehung mit Hermann Beyer) am 27. Juli 1985 endgültig die DDR.

Ebenso bekannt ist Renatas Ehepartner, denn das Paar ist seit 2005 verheiratet. Bernd ist auch Schauspieler und seine Auftritte in Filmen wie der Serie „Fack ju Göhte“, der Serie „Merz gegen Merz“ und Dutzenden von Thrillern wie „SOKO Potsdam“, „Notruf Hafen Kante“ und „Polizeiruf 110“ sollen ihn einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen.

Krößner begann ihre Laufbahn nach ihrem Schauspielstudium in der DDR beim Theater und wechselte dann zum Film. 1980 gewann sie einen Silbernen Bären für ihre Darstellung in dem Film „Solo Sunny“, der sie einem viel breiteren Publikum bekannt machte.

Sie beantragte und erhielt 1985 ein Ausreisevisum r die DDR-Verwaltung verbot die meisten ihrer Filme aufgrund ihrer vermeintlichen regierungsfeindlichen Ausrichtung.

In Westdeutschland spielte sie in Filmen wie „Der Lehrer“, „Stubbe – Von Fall zu Fall“, „Lindenstraße“, „Heldt“ und „Tatort“.

„Meine Frau ist am Montag nach kurzer, akuter Krankheit gestorben“, sagte Schauspieler Bernd Stegemann der „Bild“ am Dienstag. Was zu Renate Krößners Tod im Alter von 75 Jahren führte, ist unbekannt. Nach ihrer Hauptrolle in Konrad Wolfs DDR-Film „Solo Sunny“ von 1980 wurde Krößner ein bekannter Name.

Sie setzte ihre Karriere im Westen fort und trat an Spielstätten wie dem Basler Theater Basel, dem Münchner Residenztheater und der Berliner Schaubühne auf.

Auch im Fernsehen war sie unter anderem im „Tatort“, „Liebling Kreuzberg“, „Stubbe – von Fall zu Fall“ (mit Wolfgang Stumph) und „Einmal Bulle, immer Bulle“ zu sehen. Zu den Filmrollen gehörten unter anderem Rollen in „Helden wie wir“ und „Alles auf Zucker“.

1980 spielte sie die Fabrikarbeiterin Sonja Sommer, die als Schlagersängerin „Sunny“ mit einer Macho-Band durch die DDR-Provinz tourt und den Silbernen Bären der Berliner Filmfestspiele gewann.

Beim ersten Nationalen Filmfest der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), das 1980 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) stattfand, gewann sie den Preis als beste Schauspielerin. Für den Soundtrack des Films nutzte Krößner die Talente der Jazzsängerin Regine Dobberschütz.

Renate Krößner und ihr späterer Ehemann, der Schauspieler Bernd Stegemann, flohen 1985 aus der DDR.

Sie war weiterhin eine herausragende Persönlichkeit im westlichen Kino und Fernsehen mit der unverschämten Traurigkeit, die ihre Leistung immer geprägt hat. Zu ihren zahlreichen Ehrungen zählen das Filmband in Gold und der Adolf-Grimme-Preis.

Renate Krößner Krankheit
Renate Krößner Krankheit

Die Berliner Zeitung berichtet, dass sie wenige Tage nach der Feier ihres 75. Geburtstags an den Folgen einer kurzen, aber schweren Krankheit in Mahlow bei Berlin verstorben ist.

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