Wie alt ist hans joachim stuck

Wie alt ist hans joachim stuck | Der einsame 19-jährige „Naturknabe“ gewann mit seinem Wissensschatz das erste 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 1970 an der Seite von Clemens Schickentanz auf einem BMW 2002 TI des Rennstalls Köpchen.

Wie alt ist hans joachim stuck
Wie alt ist hans joachim stuck

Diese Leistung wiederholte er 1998 (auf einem BMW 320d) und erneut 2004 (auf einem BMW M3 GTR).

Für die Saison 1971 startet Stuck als BMW Werksfahrer in der Tourenwagen-Europameisterschaft. Außerdem machte er seine ersten Schritte in der Formel 2 und entwarf seinen charakteristischen blauen Helm mit weißen Sternen für diese Serie.

Stuck trat 1972 in die Fußstapfen seines Mentors Jochen Neerpasch und wechselte zu Ford. Anschließend gewann er mit einem Ford Capri die Deutsche Meisterschaft im Tourenwagen.

Bei BMW feierte man den Formel-2-Sieg des „Königs von Hockenheim“ auf einem Marsch mit bayerischem Motor.

Die Ergebnisse dieser Rennen sorgten für volle Tribünen auf allen Rennstrecken, auf denen die Formel 2 antrat, insbesondere auf dem Hockenheimring, wo die Serie bis zu drei Mal im Jahr zu Gast war.

Von 1974 bis 1976 fuhr Stuck für March-Ford in der Formel 1 und sammelte insgesamt acht Punkte für die Weltmeisterschaft. Stuck sollte bereits 1977 Rennfahrer für das aufstrebende deutsche Formel-1-Team ATS werden.

Er ist der Spross der großen Skifahrer Hans Stuck und Christa Thielmann und wurde in Garmisch-Partenkirchen geboren.

Sie nahmen ihn als Kind mit zum Nürburgring, damit sein Vater ihm das Fahren beibringen konnte. Die Nordschleife war Schauplatz seines ersten Autorennens, an dem er 1969 teilnahm.

Als er sich an die Ereignisse dieses Tages erinnerte, sagte er: „In der Startaufstellung anzukommen, war eine aufregende Erfahrung. Plötzlich verwirklichte sich mein Traum, Rennfahrer zu werden.

Bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen im Jahr darauf fuhr er im zarten Alter von 19 Jahren einen BMW 2002ti zum Sieg. Dort wiederholte er seine Erfolge 1998 und 2004 mit BMW Tourenwagen.

Stuck und Jochen Mass gewannen 1972 auf einem Ford Capri RS2600 den Langstreckenwettbewerb 24 Stunden von Spa in Belgien.

1974 und 1975 startete er mit dem BMW 3.0 CSL „Batmobile“ mit großem Erfolg in der deutschen DRM und den USA mit Ronnie Peterson als Beifahrer. Seine Rennsportkarriere begann Ende der 1970er Jahre, als er einen BMW 320i mit Turbolader fuhr.

Es ist erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. Hans-Joachim Stuck läutet das neue Jahr und seinen Geburtstag Anfang 70 mit einem doppelten Grund zum Feiern ein: dem Ende der Epidemie.

Der bereits legendäre deutsch-österreichische Doppelbürger aus Grainau ist nun in Tirol im Kaisergebirge zu Hause (ausgezeichnet, denn der Bergarzt ist ganz in der Nähe!).

Werksfahrer aller deutschen Hersteller außer Mercedes, stand zweimal in der Formel 1 auf dem Podest (beide Male bei seinen Heimrennen in Deutschland und Österreich 1977 als Brabham-Pilot), gewann 1985 die Sportwagen-Weltmeisterschaft, gewann den Gesamtsieg bei Je zweimal Le Mans und Sebring, gewann 1990 die DTM, gewann dreimal den Nürburgring-Marathon und gewann zahlreiche weitere Rennen in Tourenwagen und Formel 2. 2011 startete er zum letzten Mal bei den 24 Stunden der Eifel und beendete sie seine beispiellose Karriere.

Ich war normalerweise sehr ängstlich wegen all der Pannen. Als ich ins Auto stieg und den Motor startete war alles weg.

Das ist ein Glück, denn ich hätte niemals antreten können, wenn ich während des Rennens so gedacht hätte.

In jeder Situation wusste ich, dass ich den Schalter umlegen konnte. Der Tod von Ronnie Peterson in Monza im Jahr 1978 war sehr schockierend.

Am vergangenen Mittwoch verbrachte er den Tag mit mir und meinen Eltern, bevor wir uns alle auf den Weg nach Monza machten. Meine Mutter hat nach der Katastrophe am Sonntag aufgehört, Formel 1 zu schauen.

Wie alt ist hans joachim stuck
Wie alt ist hans joachim stuck

Am Mittwoch verlor sie endgültig die Fassung, als ihr klar wurde, dass er immer noch bei ihr war. Trotzdem war sie es von meinem Vater und mir gewöhnt.

In jungen Jahren bin ich zusammen mit meinem Vater, dem „Bergkönig“ Hans Stuck, zur Nürburgring-Fahrschule Scuderia Hanseat gewandert. Ab und zu fuhr ich eine Spritztour und der damalige BMW-Tuner Hans-Peter Kopechen bemerkte meine tadellose Fahrweise.

Er kontaktierte mich, um zu sehen, ob ich daran interessiert wäre, eines seiner Fahrzeuge bei einer 300-Kilometer-Veranstaltung zu fahren. Anfangs antwortete mein Vater mit „nein“, da er sich sicher war, dass die Exkremente in Dampf geraten würden, wenn er nur einmal „ja“ rief.

Ich habe es jedoch geschafft, ihn für mich zu gewinnen. Anschließend brachten wir den BMW 2002 TI ins Fahrerlager und entfernten die Stoßstangen, Sitze und Nummernschilder, um ihn rennfertig zu machen.

Was ich nie vergessen werde, ist, dass ich zwar Dritter oder Vierter geworden bin, aber immer wieder aus dem Rennen aussteigen musste, weil mein Benzinanschluss auf den Sprunghügeln immer wieder aushakte. Das ist eine großartige Art, die Dinge in Gang zu bringen.

1971 sah ich Hans-Joachim Stuck zum ersten Mal beim 1000-km-Rennen. Er saß am Steuer eines BMW, und ich war beeindruckt, wie er das Auto durch die Kurven manövrierte.

Rennfans jubelten, als sich das Fahrzeug mehr über die Kurven neigte als in Fahrtrichtung. Leider ist die Auto von der Strecke abkam, und HJ Stucks Bemerkung “Es ist weg.” war genau.

Auf der Zugfahrt von Köln nach Hannover kam es zu einer zufälligen Begegnung zwischen HJ Stuck und mir. Ich gesellte mich zwar zu Stuck ins Abteil, unterbrach sie aber zunächst nicht.

Ich tat so, als würde ich den Rennstar nicht erkennen, wie es üblich ist, wenn man von berühmten Leuten umgeben ist. Die Chance zu verpassen, einen legendären Rennfahrer zu treffen, wäre eine große Enttäuschung gewesen.

Schließlich mischte ich mich ein, und obwohl wir nicht mit einem Motorsportthema begannen, hatten wir einen faszinierenden Gedankenaustausch. Einfach ein rundum anständiger und sympathischer „Mann“, Rennstrecke hin oder her.

HJ Stuck war auf dem Weg von Köln nach Wolfsburg, wo er am Abend zuvor in einer TV-Show aufgetreten war. Er diente auch als Vertreter des VW-Konzerns.

Obwohl er für einen Rennfahrer viel zu groß ist (1,94 Meter), hatte Stuck eine Karriere voller glänzender Erfolge: Zweimal auf dem Podest in der Formel 1, Sportwagen-Weltmeister 1985, Sieger der 24-Stunden-Rennen von Le Mans und Sebring , DTM-Meister 1990, dreifacher Sieger des Nürburgring-Marathons, zahlreiche Siege bei Tourenwagenrennen und der Formel 2, Werksfahrer aller deutschen Hersteller außer Mercedes.

Stucks Überleben in all den schwierigen Jahren und insbesondere bei seinem schrecklichen Unfall 2007 auf dem Nürburgring ist für ihn jetzt entscheidend. Es gab eine Zeit, als er mit einem gebrochenen Lendenwirbel und einem geprellten Brustbein ins Krankenhaus geflogen wurde.

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Er hatte Glück, wie „Strietzel“ es kürzlich in „Speedweek“ ausdrückte. „Eine Sache, die ich vermisse, die mich aber nicht stört, ist die Tatsache, dass ich es nie geschafft habe, einen Formel-1-Grand-Prix zu gewinnen. Abgesehen davon bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung.“

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