karl schranz schlaganfall 2021

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karl schranz schlaganfall 2021 |Unglücklicherweise für Schranz erwiesen sich die Olympischen Spiele als sein Untergang. Als er 1972 bei seinen vierten Olympischen Spielen disqualifiziert wurde, geschah dies, weil er zugab, wie alle anderen Elite-Rennfahrer geschummelt zu haben.

Dass er kein reiner Amateur war, löste Empörung aus und führte dazu, dass das IOC seine Verfahren reformierte. 1960, als Schranz 21 Jahre alt war und an seinen ersten Olympischen Spielen teilnahm, verletzte er sich.

Trotzdem nahm er am Wettbewerb teil und wurde sowohl in der Abfahrt als auch im Riesenslalom Neunter. Trotz einer Grippeerkrankung startete er bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck im Riesenslalom und holte sich eine Silbermedaille.

Schranz nahm an allen drei alpinen Veranstaltungen teil, die 1968 in Chamrousse in Grenoble, Frankreich, ausgetragen wurden, und gewann die Goldmedaille. Er wurde Fünfter in der Abfahrt und Sechster im Riesenslalom, die beide von seinem französischen Konkurrenten Jean-Claude Killy gewonnen wurden, der auch in der Abfahrt an den Start ging.

Schranz war im Slalom nach seinem ersten Lauf nur 0,32 Sekunden langsamer als der Führende. Sein zweiter Lauf wurde im tiefen Nebel absolviert, der seine Sicht einschränkte, und Schranz wurde von einem Rennleiter behindert, was sich negativ auf seine Gesamtleistung auswirkte.

Im zweiten Lauf bekam er eine zweite Chance und übernahm die Führung. Später wurde ihm jedoch mitgeteilt, dass sein erster Versuch in Lauf zwei nicht hätte angerechnet werden dürfen, da er ein Tor verpasst hatte, bevor er mit dem Rennleiter in Kontakt kam.

Schranz wurde daraufhin disqualifiziert. Laut dem Gremium erhielt Killy seine dritte olympische Goldmedaille, die bei denselben Spielen wie seine beiden vorherigen Goldmedaillen gewonnen wurde. Als der Verdacht geäußert wurde, löste dies eine große Debatte aus.

Im Fall von Schranz wurde behauptet, dass parteiische französische Beamte zu Unrecht versuchten, ihn am Gewinnen zu hindern, damit Killy alle drei Rennen gewinnen konnte, was Toni Sailers Sieg von 1956 nachahmte.

Was für einen Wirbelsturm der Aufregung hatte ich schon! Krieg, Hungersnot, Verwüstung der Heimat – aber irgendwas fehlt trotzdem“, schreibt Karl Schranz (81) aus St. Anton am Arlberg, Tirol.

Wegen der Corona-Krise ist die Ski-Legende (zweifacher Weltmeister, zweifacher Weltcup-Sieger, zweifach verhinderter Olympiasieger) derzeit vorerst im eigenen Hotel eingesperrt.

„Keine Sorge“, sagt er zum KURIER, „wir haben genug zu essen – und ja, wir haben jede Menge Klopapier.“ “Alles ist im Haus.”

Erst zwei Tage zuvor war er aus Wien zurückgekehrt, wo er an der Geburtstagsfeier des Sportjournalisten Josef Metzger (77) teilgenommen hatte.

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